Umwelt und Verkehr

Im Jahre 1990 wurde von 3 Mitgliedern unseres Vereins der Ausschuss für Umwelt und Verkehr gegründet, nachdem einige frühere Versuche im Sande verlaufen waren. Ausschlaggebend war, dass es bundesweit Initiativen blinder und sehbehinderter Menschen gab, die sich für ihre Belange im Straßenverkehr stark machten. Schnell war klar, dass es auch in Bremen Probleme gab, die angepackt werden mussten.


Bei der Gestaltung des Bahnhofs und des Vorplatzes blieben aber noch viele unserer Wünsche offen.

Im Jahre 1990 wurde von 3 Mitgliedern unseres Vereins der Ausschuss für Umwelt und Verkehr gegründet, nachdem einige frühere Versuche im Sande verlaufen waren. Ausschlaggebend war, dass es bundesweit Initiativen blinder und sehbehinderter Menschen gab, die sich für ihre Belange im Straßenverkehr stark machten. Schnell war klar, dass es auch in Bremen Probleme gab, die angepackt werden mussten.

Der Ausschuss für Umwelt und Verkehr bemüht sich um

  • akustisch und taktil ausgestattete Ampelanlagen,
  • Leitstreifen innerhalb und außerhalb von Gebäuden,
  • Kennzeichnungen von hochgepflasterten Nebenstraßen,
  • die Vermeidung von Vollständiger Absenkung der Bordsteinkanten an Kreuzungen,
  • die Ausstattung von Bahnhöfen, dem Flughafen oder anderen Gebäuden mit Leitstreifen, taktilen Plänen, Lautsprecher und Beschilderungen in Aufzügen usw.

 Erreicht hat unser Ausschuss, dass

  • sich die Anzahl der akustischen Ampelanlagen erheblich vermehrt hat,
  • an Doppelhaltestellen von Straßenbahnen vorne ein zweites Mal angehalten werden muss,
  • Ansagen in Bahnen und Bussen der BSAG vollautomatisch und nicht mehr Fahrerabhängig sind,
  • Leitstreifen mit unterschiedlichem Erfolg verlegt wurden.

 Einige Einrichtungen, die für sehgeschädigte Menschen Hilfestellungen bieten, stoßen auf Widerstand: Durch die Signale der akustischen Ampeln fühlen sich Anwohner belästigt bzw. es werden Ampeln aus Energiespargründen nachts abgeschaltet; Barrierefreiheit bedeutet für Rollstuhlnutzer die vollständige Absenkung der Bordsteinkanten. Um einen gewissen Standard zu erhalten und gemeinsame Lösungen mit den anderen Verkehrsteilnehmern zu finden, muss eine bundesweite Zusammenarbeit von Blinden- und Sehbehindertenverbänden organisiert werden.

Mit dem  Langstock auf der Treppe