Wandergruppe

Wandergruppe

Die Wanderungen finden immer am 1. Sonntag eines Monats von März bis November statt.
Mit Ausnahme im Monat Oktober, da trifft sich die Gruppe immer am 3. Oktober!

Es werden keine extremen Touren gelaufen, aber man sollte schon gut zu Fuß sein.
Es wird kein Leistungssport, denn wir wollen uns zwischendurch auch noch unterhalten.

Falls jemandem eine Begleitperson fehlt, bemühen wir uns gerne um Unterstützung.
Vorschläge zu Wanderzielen nehmen wir gerne entgegen.

Wir hoffen, dass uns viele Wandervögel begleiten.

Zum Mitwandern meldet euch / melden Sie sich bitte bis spätestens eine Woche vor der anstehenden Wanderung bei
Hannelore Sommer, Telefon 04 21  -  61 51 42

Informationen über die jeweiligen Wanderungen erfolgen auch über das Info-Telefon des BSVB unter der Nummer 0421 -  24 40 16 - 15 und bei bei Hannelore Sommer.

auf diesem Foto sind einige Teilnehmer bei einem Ausflug zu sehen

Berichte:

Im Juni beispielsweise sind wir nach Falkenberg (Lilienthal) gefahren. Dort haben wir ein Haus gesehen, welches aus Baumstämmen errichtet worden war. Dieses war in der Hohlkehle mit Schafwolle isoliert worden. Wir durften das Haus betreten. Dabei haben wir festgestellt, dass vorbeifahrende Autos durch die Schafwollisolierung nur sehr leise zu hören waren. In dem Haus wurden handgemachte Kerzen verkauft, auch Seife wurde hier hergestellt. Anschließend haben wir die Wörpe überquert. Rechts von uns waren Wiesen, man hörte Vögel singen, es war eine idyllische Landschaft. Dann kamen wir auf eine Asphaltstraße, rechts und links von Wiesen gesäumt, links weideten Kühe. Auf der rechten Seite standen schöne Häuser. Der Weg führte immer an der Wörpe entlang, es ging vorbei an wunderschönen Gärten, Vögel zwitscherten. Auf der rechten Seite war viel Klatschmohn, es war einfach Natur. Dann passierten wir das Lokal „Kutscher Behrens“, Bauerngärten waren zu sehen. Es ging vorbei an circa drei Meter hohen Rhododendren in Lila, Weiß, Rot und Rosa. Dann wanderten wir durch einen Wald, wo es auch eine Seilbahn gab. Es war hier sehr urig, aber auch sehr idyllisch.

Wir sind circa ein dreiviertel Stunden gewandert. Unser Weg führte bis nach Lilienthal zum „Klostercafé“, wo wir eingekehrt und mit leckeren Torten verwöhnt worden sind. Anschließend sind wir noch den Jan-Reiners-Weg entlang bis nach Falkenberg gelaufen und dann mit der Straßenbahn wieder zurück gefahren. Es war ein schöner, sonniger Tag mit etwas Wind, nicht zu heiß, nicht zu kalt, gerade richtig zum Wandern. Die Wanderung hat allen sehr gefallen.

Auf diesem Wege möchten wir uns herzlich bei allen bedanken, die uns die Wanderungen ermöglicht haben.

Petra Hass


Bericht:

Draisine fahren war der Hit 19 Leute fuhren mit

Am 5. Mai ging’s um 11 Uhr vom Service-Point für uns auf Tour.
Wunderschönes Wetter war’s, da macht ein Ausflug richtig Spaß!
Wir fuhren mit der Eisenbahn zunächst mal bis Bad Zwischenahn.
Dort war über ’ne Stunde Zeit, zu essen eine Kleinigkeit.
Kraft zu tanken war ganz wichtig, Draisine fahren schlaucht ja richtig
und 14 Kilometer Strecke das war auch ’ne ganze Ecke.
Um halb zwei die Taxen kamen, die uns mit nach Westerstede nahmen.
Dort gingen wir mit frohen Mienen zu einem Platz mit fünf Draisinen.
Die schienen schon darauf zu warten, dass wir um 14 Uhr auch starten,
jedoch gleich fahren durft’ man nicht. Wir bekamen Unterricht.
Als erstes wurde uns gezeigt, wie man auf die Draisine steigt.
Anschließend wurde uns erklärt, wie man bremst und wie man fährt.
Auch sagte man uns mit Bedacht, wo man gerne Pause macht
und wie das Weiterfahren geht, wenn man vor ’ner Schranke steht.
Die Erklärung wurd’ beendet mit dem Hinweis, wie man wendet.
Uns’re Stimmung war famos: Auf die Draisinen – fertig – los!!!
Ach, welch ein schöner Tag im Mai!
An grünen Wiesen ging’s vorbei sowie auch an dichten Wäldern.
Bauern fuhren auf den Feldern.
So manches Pferd und manche Kuh sahen uns von weitem zu.
Vogelsang von allen Seiten tat uns auf uns’rem Weg begleiten
und überall lag in der Luft ein wunderbarer Blütenduft.
Auf ’ner Draisine saßen vier, zwei mussten immer treten hier
und wurden mal die Kräfte knapp, dann wechselte man sich halt ab.
Die gerad’ nicht traten riefen heiter: „Schneller treten, weiter, weiter!“,
doch sie wussten, irgendwann sind auch sie mit Treten dran.
Dann sind’s die ander’n, die genießen, wenn die Schweißesperlen fließen.
Vorbei an Tischen und an Bänken sollte uns der Weg bald lenken,
wo man Picknick machen kann, doch dort hielten wir nicht an.
Vor einer Zugbahnschranke bald machten wir den ersten Halt.
Die musste jemand von uns heben, um die Durchfahrt freizugeben
und als wir durch war’n wieder senken, um die Durchfahrt zu beschränken.
Dies klappte, dank Erklärung, gut, und weiter ging’s mit frohem Mut.
Haltestation Nummer zwei, das war eine Käserei.
Dort konnten wieder wir verschnaufen und natürlich Käse kaufen.
Auch Schafe streicheln durften wir sowie die süßen Lämmer hier,
die höchstens gerad’ sechs Wochen waren.
Dann hieß es wieder: Weiterfahren!
Der halbe Weg hinter uns lag an diesem wunderschönen Tag,
da machten wir, zwanzig nach drei war’s schon, in Westerstede-Ocholt im „Doerpskroog“ Station.
Dort sollten wir zum Kaffee sein.
Sich hier zu stärken, das war fein.
Vier Sorten Kuchen gab es dort, gemütlich war’s an diesem Ort.
Wir fuhren kurz nach 16 Uhr frisch gestärkt den Weg retour.
Die Pausen machten sich jetzt rar, so war’n um 17 Uhr wir da,
und um halb sechs sind wir gefahr’n mit dem Taxi bis Bad Zwischenahn.
Als wir zurück am Bahnhof war’n, stand dort schon ’ne Eisenbahn.
Der Lokführer uns kommen sah.
Jemand von uns fragte da, ob er noch eben auf uns wartet und danach den Zug erst startet.
Dies hat der Lokführer getan.
Als wir nun drin war’n in der Bahn, dachten wir nur: Welch ein Glück!
Und gut gelaunt fuhr’n wir zurück.
Wir waren irgendwie geschafft.
Draisine fahren kostet Kraft. Doch alles hatte gut geklappt, und wir haben Spaß gehabt.
Ein jeder von uns sich auch freute über das super Wetter heute.
So kamen alle überein:
Der Tag, er konnt’ nicht schöner sein!!!

Petra Hass


 

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