Überregionale Termine

Retinitis Pigmentosa:

Patiententag in Hamburg

Liebe PRO RETINA Interessenten,

RP-Patienteninformationstag in Hamburg Am Samstag, dem 24. November 2018 veranstaltet die Augenklinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf einen Patienteninformationstag zu erblichen Netzhauterkrankungen wie "Retinitis pigmentosa (RP)". Patienten, ihre Angehörigen und Interessierte sind eingeladen, sich bei namhaften Spezialisten aus Medizin, Forschung, Patientenverbänden und Industrie über aktuelle Themen rund um erbliche Netzhaut-und Sehnervenerkrankungen zu informieren. Die Veranstaltung bietet Ihnen die Möglichkeit, direkt mit Experten ins Gespräch zu kommen.

Programm

* Begrüßung und Klinikvorstellung: Prof. Dr. M. Spitzer (Ärztlicher Direktor der Augenklinik Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) und Franz Badura (Vorsitzender der PRO RETINA Deutschland e.V, Bonn)

* Wie funktioniert das Sehen? Was ist Retinitis pigmentosa? Therapiemöglichkeiten bei Retintis pigmentosa – Stand der Forschung: Prof. Dr. M. Spitzer

* Aktuelle Ergebnisse bei Netzhautimplantaten: Prof. Dr. K. U. Bartz-Schmidt, Tübingen

* Welche Perspektive bietet die Gentherapie? Prof. Dr. Dr. D. Fischer , Tübingen

* Die transkorneale Elektrostimulation (TES) – ein erster Therapieansatz bei RP: Dr. N. Asselborn, Hamburg

* Vergrößernde Sehhilfen bei Retinitis pigmentosa: Thomas Bräuer, Hamburg

* 40 Jahre PRO RETINA – aktuelle Therapien aus Sicht des Verbandes: Franz Badura

* 1 TES-Anwender, 1 Implantat-Anwender - Gesprächsrunde mit Anwendern, Patienten und Spezialisten für Retinitis pigmentosa: Sie fragen – wir antworten: Prof. Spitzer, Prof. Bartz-Schmidt In der Kaffeepause können Sie die Referenten und Vertreter der Verbände und Vereine an den Informationsständen der Selbsthilfegruppen und Patientenverbände treffen.

Anmeldung und Kontakt

Die kostenfreie Veranstaltung findet statt am Samstag, dem 25. November 2018 von 10.00 bis ca. 14.30 Uhr im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Campus Lehre, Gebäude N55 in der Martinistrasse 52, 20246 Hamburg.

Die Anmeldung kann direkt per E-Mail über h.rindfleisch[at]uke.de an das Universitätsklinikum Hamburg/Eppendorf erfolgen.

Quelle: PRO RETINA Deutschland e. V.


1975 bis 2015 Schiffe erzählen Museumsgeschichte(n) mit Hörstationen, Reliefs und Modellen

Am 5. September 1975 wurde das Deutsche Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven feierlich eröffnet. Eine Sonderausstellung wirft nun einen Blick zurück in die erfolgreichen Entstehungsjahre, die der Stadt ein Technik-museum von nationalem Rang im Gebäude eines Stararchitekten brachten.

Manche Ausstellungsstücke, die vor 40 Jahren zum Gründungsbestand gehörten, sind bis heute im Scharoun-Bau zu sehen. »1975 bis 2015« rückt ausgewählte Objekte in neues Licht, darunter viele Schiffe:

Wie kamen sie ins Museum?

Welche Bedeutung hatten sie für seine Gründung?

Was können sie uns heute erzählen?

Ausstellung und Begleitprogramm laden ein, eigene Erinnerungen aufzufrischen und auszutauschen. Dazu kommen Ausblicke auf die Zukunft der Dauerausstellung und des Hauses.

Eine Besonderheit: Vieles ist barrierefrei erfahrbar, etwa durch Hörtexte oder Objekte zum Anfassen.

Weitere Informationen gibt Frau Fröhlich.
Telefon: 0471 - 48 20 70.
E-Mail: froehlich[at]dsm.museum

Martina Reicksmann Unter Verwendung der Website www.dsm.museum/


Sehr geehrte Damen und Herren,
das Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum hat nun erstmals seine neu konzipierte Führung für blinde und sehbehinderte Menschen getestet - zur großen Zufriedenheit der ersten Teilnehmer.

1 PRESSEMITTEILUNG

Museumsbesuch mit ganz viel Fingerspitzengefühl

Nun auch Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen im Hetjens-Museum

Während er für die Allermeisten ganz selbstverständlich ist, steht er einigen Menschen gar nicht oder nur sehr eingeschränkt zur Verfügung: unser Sehsinn. Da bei einem Besuch im Museum das Sehen normalerweise im Vordergrund steht, bot das Hetjens-Museum jetzt erstmals eine spezielle Führung für blinde und sehbehinderte Menschen an, bei der Museumsobjekte nicht über das Anschauen, sondern über das Ertasten erkundet wurden. Zur Pilotführung waren fünf Mitglieder des Allgemeinen Blindenvereins Düsseldorf im Museum. Nachdem sich die Teilnehmer mit Ton und Porzellanmasse vor der Verarbeitung vertraut gemacht hatten, begannen sie ihre Entdeckungstour durch drei verschiedene Abteilungen des Hetjens-Museums. Museumspädagogin Anna Schlieck und Praktikantin Anne-Sophie Tautou, die die Führung für ihre Abschlussarbeit im Masterstudiengang Kulturelle Vermittlung und Internationale Kommunikation entworfen hatte, gaben ihnen Objekte aus dem Museumsdepot, einige Repliken, aber auch Ausstellungsstücke in die Hand. Diese erkundeten die 2 Teilnehmer mit ganz viel Fingerspitzengefühl und machten sich so innerhalb kürzester Zeit mit den unterschiedlichen Typen von Keramik vertraut. Der Tastsinn war dabei nicht der einzige, den die blinden und eingeschränkt sehenden Menschen einsetzten: Auch über den erdigen Duft der nassen Tonmasse und den hellen Klang einer hauchdünnen Porzellantasse im Vergleich zur gröberen, dumpfer klingenden Fayence konnten sie die Eigenschaften von Ton und Keramik kennenlernen. Beim Abschlussgespräch unter der alten Kastanie im Innenhof des Museums stellten die Teilnehmer der neuen Führung ein durchweg positives Urteil aus, so dass sie sie gerne weiterempfehlen und selber noch weitere Abteilungen des Museums erkunden wollen. Eine wichtige Anregung gaben die Teilnehmer außerdem: Auch das praktische Arbeiten mit Ton wäre für sie durchaus interessant. In längerer Perspektive will das Museum die Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen daher auch in Kombination mit Workshops in der museumseigenen Keramikwerkstatt anbieten.

Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen durch das Hetjens-Museum können ab sofort gebucht werden.

Zur Terminabsprache können Sie Kontakt aufnehmen mit Anna Schlieck (Montag bis Mittwoch), Telefon: 021189-94206, Email: anna.schlieck[at]duesseldorf.de.

Jennifer Conrady
Hetjens-Museum Düsseldorf Deutsches Keramikmuseum
Schulstraße 4
D-40213 Düsseldorf

Tel.: +49 (0)211 89-94197
Fax: +49 (0)211 89-29166
Email: jennifer.conrady[at]duesseldorf.de
www.duesseldorf.de/hetjens


Vorankündigung: Louis Braille Festival vom 5. bis 7. Juli 2019 in Leipzig

Sehr geehrte Damen und Herren,
das vierte Louis Braille Festival wird vom 5. bis 7. Juli 2019 in Leipzig stattfinden. Wir möchten Sie schon heute zu diesem einzigartigen Fest der Begegnung zwischen blinden, sehbehinderten und sehenden Menschen einladen und Sie bitten, diesen Termin in Ihrem Kalender zu vermerken.

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) feiert 2019 ihr 125jähriges Bestehen und holt aus diesem Anlass das Festival nach Leipzig. In Kooperation mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband - DBSV veranstaltet die DZB das Louis Braille Festival mit einer Vielfalt künstlerischer, kultureller und sportlicher Aktivitäten blinder und sehbehinderter Menschen und bietet Möglichkeiten des Austausches und aktiven Mitgestaltens mit Familienangehörigen, Freunden, nationalen und internationalen Gästen.

Auf der Webseite www.dbsv-festival.de finden Sie die aktuellen Infos zum Louis Braille Festival. Sie werden selbstverständlich im Laufe der Vorbe-reitungen kontinuierlich ergänzt. Mit Programmvorschlägen und Anregungen zum Festival können Sie sich gern an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden. Wir freuen uns auf Sie beim Louis Braille Festival 2019!

Mit freundlichen Grüßen
gez. Renate Reymann, Präsidentin des DBSV
gez. Prof. Dr. Thomas Kahlisch, Direktor DZB Leipzig

DBSV-Rundschreiben 43-2017


 

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