Orientierung & Mobilität

1. Schulungen in Orientierung und Mobilität
2. Rollatorschulungen der BSAG

1. Schulungen in Orientierung und Mobilität
Kontakt:

TastSinn
Herr Yerun Teulings
Telefon: 0421 - 84 82 30 54
Fax: 0421 – 84 82 30 53
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Internet: www.tastsinnweb.de

Renate Talmann-Peters
Ehnernstraße 46
26121 Oldenburg
Telefon: 04 41 / 779 10 86
Fax: 04 41 / 390 35 88
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Blind und mobil
Oliver Simon
Fuhlsbütteler Straße 169
22307 Hamburg
Telefon: 0157 - 74 51 00 07
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Internet: www.blindundmobil.de

Andrea Laudi
Eickhof 9
31609 Balge
Telefon: 0151 - 53 63 00 92
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Selbständig im Straßenverkehr, mit dem weißen Langstock unterwegs
Der weiße Langstock und eine Schulung in Orientierung und Mobilität werden auf der Grundlage einer ärztlichen Hilfsmittelverordnung von den Krankenkassen oder anderen Kostenträgern übernommen.
Das Training findet im Einzelunterricht an Ihrem Wohnort statt.

2. Rollatorschulungen der BSAG

Die BSAG bietet ein Training für Fahrgäste mit einem Rollstuhl oder Rollator zum Ein- und Aussteigen an.
Die Dauer beträgt bis zu zwei Stunden – und hängt von der Anzahl an Teilnehmenden und der Anzahl an Fragen und Übungsversuchen ab. Es werden bis zu zehn Personen pro Trainingstermin angenommen. Wenn es keine Anfragen gibt, findet der Termin nicht statt – d.h. ohne Anmeldung gibt es keinen Termin.

Die Durchführung ist bei der BSAG auf dem Betriebsgelände Neustadt, Flughafendamm 12, 28199 Bremen (Haltestelle BSAG-Zentrum, Parkplatz vor dem Gebäude).

Die Terminkoordination liegt bei Tobias Rinke Telefon: 0421 - 5596 - 7916 

 

Lebenspraktische Fähigkeiten

1. Schulungen in Lebenspraktischen Fähigkeiten
2. Gesundheitstipps
3. Blind Kochen

1. Schulungen in Lebenspraktischen Fähigkeiten:

Kontakt:
Ute Arnold
Marschnerstraße 26
22081 Hamburg
Telefon: 040 -229 30 26 (08:30–12:30 Uhr und nach Vereinbarung)
Fax 040 -22 59 44
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.iris-hamburg.org

TransVisus e.V. c/o
Uwe Gerkens
Schaufelder Str. 9 30167 Hannover
Telefon: 05 11 – 1 61 33 35
E-Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.transvisus.de

Lebenspraktische Fähigkeiten (LPF) – ein Trainingsangebot zu größerer Selbständigkeit trotz Sehbehinderung oder Blindheit

Der Rehabilitationsunterricht vermittelt insbesondere Grundlagen der häuslichen Lebensführung. Darunter fallen neben Kommunikationsfähigkeiten, d.h. das Erlernen der Brailleschrift (Punktschrift), sämtliche Haushaltstechniken wie Kochen, Nähen, Bügeln, Kleiderpflege etc.

Blindenspezifische Hilfsmittel werden während des Unterrichts vorgestellt und der Umgang mit ihnen bei Bedarf vermittelt, z.B. die Anbringung sinnvoller Markierungspunkte in der Küche; aber auch die Kennzeichnung von Kleidungsstücken, um sich ohne fremde Hilfe farblich abgestimmt zu kleiden.

Nicht nur das Zubereiten von Mahlzeiten kann erlernt werden, sondern auch deren Verzehr: wie schneide ich ein Stück Fleisch oder gieße mir eine Tasse Kaffee ein?

Der Lehrgang in „LPF“ orientiert sich an den Vorerfahrungen und Bedürfnissen der Betroffenen. Es gibt keinen Programmzwang und keine Rangordnung bei der Auswahl der Unterrichtsbereiche. Das Angebot in Lebenspraktischen Fähigkeiten (LPF) gibt Betroffenen die Möglichkeit, sämtliche Grundlagen einer selbständigen Lebensführung zu schaffen, zu erhalten und / oder zu verbessern.

Das Training Lebenspraktischer Fähigkeiten (LPF) findet stets als Einzeltraining bei Ihnen zuhause in der gewohnten Lebensumgebung statt. Der Einzelunterricht bietet die Möglichkeit, optimal auf die sehr unterschiedlichen individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse der Lernpartnerinnen und Lernpartner eingehen zu können.

Das Angebot Lebenspraktischer Fähigkeiten richtet sich an betroffene Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Geburts- und Späterblindete und Menschen mit weiteren Beeinträchtigungen in Bremen umzu.

Für die Finanzierung eines Trainings in Lebenspraktischen Fähigkeiten kommen verschiedene Kostenträger in Frage. Die Frage der Finanzierung kann im Rahmen des Erstgesprächs besprochen werden, ebenso wie natürlich insbesondere die Bedürfnisse der Betroffenen und eine darauf abgestimmte Trainingsplanung.

2. Gesundheitstipps

Fieber messen, Tabletten sortieren, Gewicht kontrollieren – um seine Gesundheit im Alltag zu überprüfen und zu erhalten, gibt es verschiedenste Geräte.
Tabletten zu sortieren und richtig zu dosieren kann eine Herausforderung darstellen. Die meisten Medikamentenverpackungen sind mit Punktschrift versehen, doch wer diese nicht beherrscht, muss sich anders behelfen.

Eine Möglichkeit ist, die Medikamente mit elektronischen Etiketten zu versehen. Mit Etikettenlesegeräten, zum Beispiel dem "PennyTalks" oder dem "PenFriend", die etwa die Größe eines Stifts haben, lassen sich Etiketten mit akustischen Informationen besprechen. Berührt man das "beschriftete" Etikett mit dem Gerät, wird die Aufsprache wiedergegeben. Neben dem Namen lassen sich auch Dosierhinweise und Angaben zur Einnahmezeit aufsprechen. Die Geräte sind einfach zu bedienen und auch in anderen Bereichen einsetzbar. Die meisten Medikamente sind aber auch mit einem Strichcode ausgestattet. So können sie mit einem Strichcodeleser, zum Beispiel dem "Einkaufsfuchs", ausgelesen oder besprochen werden.

Um Medikamente zu sortieren, bietet sich eine Tablettenbox an. Die Boxen sind meist in sieben Teile für die sieben Wochentage und diese wiederum in vier kleine Kästchen unterteilt. So kann man die Tabletten für morgens, mittags, abends und nachts getrennt einsortieren. Oft lassen sich die Boxen, die die Tabletten eines Tages enthalten, von der großen Box abtrennen, so dass man sie mitnehmen kann, wenn man unterwegs ist. Bei einigen Hilfsmittelanbietern, in Apotheken oder im Sanitätshaus gibt es Boxen, die mit Braille beschriftet sind. Auch mit besprechbaren Etiketten oder Markierungspunkten kann eine Tablettenbox gekennzeichnet werden.

Wer Schwierigkeiten beim Halbieren von Tabletten hat, kann mit einem Tablettenteiler Abhilfe schaffen. Dies ist ein Behälter, der etwa so groß ist wie eine Streichholzschachtel. Man kann ihn aufklappen und die zu teilende Tablette einlegen. Im Deckel befindet sich ein kleines Messer, das die Tablette beim Zuklappen zerteilt.

Wer keine Tabletten schlucken kann oder will, aber nicht auf Saft oder Tropfen ausweichen kann, für den ist ein Tablettenzerkleinerer eine Erleichterung. Er funktioniert wie ein Mörser: Die Tablette wird eingelegt und durch einen Stößel zu Pulver zerkleinert. Öffnet man den Zerkleinerer wieder, liegt das Pulver in einer Vertiefung und lässt sich in ein Glas Wasser schütten und auflösen. Diese kleinen Helfer gibt es in der Apotheke und bei Hilfsmittelanbietern.

Muss man Medikamente als Saft einnehmen, ist das Dosieren besonders schwierig. Zwar sind Messlöffel oder kleine Messbecher oft in der Packung enthalten, doch die Beschriftungen sind sehr klein und den Saft in den flachen Messlöffel oder den Dosierbecher zu füllen, ist problematisch. Eine praktische Hilfe sind Dosierspritzen. Sie sind so schmal, dass sie in viele Medikamentenflaschen passen, ihre untere Öffnung ist ungefähr einen Zentimeter breit. Die Spritze wird in die Flasche geschoben und der Kolben aufgezogen. Anschließend wird sie herausgenommen und die entsprechende Menge des Inhalts kann in ein Glas oder direkt in den Mund gespritzt werden. Dosierspritzen gibt es in unterschiedlichen Größen. Braucht man andere als die vorgegebenen Mengen, lässt sich der Kolben der Spritze zum Beispiel mit einer Schlüsselfeile markieren. Man zieht dann so lange am Kolben, bis man die eingekerbte Stelle fühlen kann. Dosierspritzen gibt es in der Apotheke.

Manche blinde und sehbehinderte Menschen müssen regelmäßig Augentropfen anwenden. Das ist schwierig, denn man muss die Flasche oder Ampulle frei über das Auge halten und mit dem Tropfen das Auge treffen. Ein geeignetes Hilfsmittel ist der "Autodrop". In die eine Seite dieses trichterartigen Gerätes wird die Augentropfenflasche eingesteckt, die große, ovale Öffnung auf der anderen Seite wird auf das Auge aufgesetzt. Autodrop ist erhältlich bei Hilfsmittelanbietern sowie im freien Handel und in Apotheken.

Gesundheit kontrollieren und erhalten
Hilfsmittel gibt es auch für das Überprüfen der Gesundheit. Sprechende Fieberthermometer helfen, wenn man digitale Anzeigen nicht erkennen kann. Es gibt ein sprechendes Modell zum Messen unter dem Arm oder unter der Zunge. Per Knopfdruck wird das Gerät eingeschaltet und meldet akustisch die Funktionsbereitschaft. Pieptöne signalisieren, dass der Messvorgang andauert, am Ende wird die Körpertemperatur angesagt. Bei den meisten dieser Modelle gibt es die Möglichkeit, den letzten Messwert per Knopfdruck akustisch wiedergeben zu lassen. Allerdings dauert das Messen der Temperatur bei diesen herkömmlichen Thermometern mit dreißig Sekunden bis zu einer Minute relativ lange.

Schneller und komfortabler geht es mit einem etwas teureren Fieberthermometer, mit dem man nur mit der Spitze über die Stirn fahren muss. Zieht man eine Schutzkappe des Gerätes ab, lässt sich die Messung auch im Ohr durchführen. Die Spitze wird ins Ohr gesteckt und der Messwert wird sofort angesagt. Gerade für das Fieber Messen von Kindern ist dieses Modell gut geeignet. Die beschriebenen Fieberthermometer sind im freien Handel, in der Apotheke und bei Hilfsmittelanbietern erhältlich.

Auch Personenwaagen, die mit Sprache ausgestattet sind, sind im Handel oder bei Hilfsmittelanbietern zu beziehen. Es gibt Modelle, bei denen das Gewicht nur angesagt wird, bei anderen kann es gespeichert werden. Die meisten Modelle werden mit dem Fuß angetippt und melden akustisch, dass sie einsatzbereit sind. Dann stellt man sich auf die Waage, nach kurzer Wartezeit wird das Gewicht angesagt. Die Geräte wiegen in 100-Gramm-Schritten und haben meist eine Wiegekapazität bis 120 oder 150 Kilogramm. Es gibt aber auch sprechende Waagen, die bis zu 200 Kilogramm messen. Die Sprachausgaben haben unterschiedliche, teilweise einstellbare Lautstärken.

Für Menschen mit Sehbehinderung gibt es Pinzetten mit Beleuchtung. Drückt man die Pinzette zusammen, leuchtet die integrierte LED-Lampe. Bei einem anderen Modell ist zusätzlich eine Lupe mit fünffacher Vergrößerung integriert. Diese ist am oberen Ende der Pinzette aufgesteckt und lässt sich in verschiedene Positionen bringen. Die Beleuchtung dieses Modells lässt sich durch einen Drehschalter ein- und ausschalten.

Die Verwendung weiterer Hilfsmittel im gesundheitlichen Bereich, etwa sprechender Blutdruckmessgeräte oder Blutzuckermessgeräte, sollte mit dem behandelnden Arzt besprochen werden, damit sie sinnvoll und sicher eingesetzt werden können.

Smartphones bieten mit Gesundheits-Apps auch neue Möglichkeiten für blinde und sehbehinderte Menschen. Allerdings sind viele Apps nicht barrierefrei bedienbar. Letztlich muss jeder selbst ausprobieren, welches Hilfsmittel in welcher Situation für ihn geeignet ist. Eine individuelle Beratung bieten Rehalehrer an.

Katja Köhn
Hilfsmittelberaterin beim Landeshilfsmittelzentrum des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Sachsen
Telefon: 03 51 - 8 09 06 24
E-Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sprachassistenten

Haben Sie schon einmal Sprachassistenten miteinander verglichen?

Wir haben dieses bei unserem Hilfsmitteltreff im Blinden- und Sehbehindertenverein Bremen e. V. getan und dabei festgestellt, was die einzelnen Assistenten können beziehungsweise nicht können. Auch Vor- und Nachteile sind dabei herauskristallisiert worden.

Wir haben Siri, Alexa und Google Home miteinander verglichen. Alexa und Google Home benötigen außer Strom und einer Internetverbindung auch ein WLAN, während Siri eine einfache Internetverbindung genügt.

Bei Google Home ist positiv aufgefallen, dass er einen Ton von sich gibt, wenn er hochgefahren ist. Dafür ist die Einrichtung und Handhabung von Alexa aber barrierefreier, und es gibt dort auch wesentlich mehr Anwendungen. Alexa kann mit den Worten „Alexa“, „Amazon“, „Echo“ und „Computer“ aktiviert werden, Google Home mit „O. k. Google“ oder „Hey Google“ und Siri mit „Hey Siri“ oder mit Drücken der Home-Taste am iPhone, ab dem iPhone 10 mit Drücken der Seitentaste.

Die Frage „Wann sind in Bremen Weihnachtsferien?“ hatte nur Alexa perfekt beantwortet. Siri wies auf eine Internetseite hin, und Google Home las nur einen Teil einer Internetseite vor, aus der die Dauer der Ferien nicht beziehungsweise nicht eindeutig hervorging.

Auf die Frage: „Wie warm ist es?“, lieferte Alexa einen Wetterbericht vom ganzen Tag, der unter anderem auch die Höchsttemperatur enthielt. Google Home und Siri beantworteten diese Frage direkt mit der aktuellen Temperatur, was man mit dieser Frage ja eigentlich auch nur wissen möchte. Alexa, Google Home und Siri wissen, wann Sonnenauf- beziehungsweise Sonnenuntergang ist. Wann Vollmond ist, konnte jedoch nur Alexa eindeutig beantworten.

Die Frage nach bestimmten Ereignissen, zum Beispiel, wann der Weihnachtsmarkt in Bremen stattfindet, konnte Alexa nicht beantworten. Siri wies mit den Worten: „Meine Websuche hat das hier ergeben.“ auf eine Internetseite hin. Google Home las wieder von einer Internetseite vor. Dieser Textteil enthielt aber genau den Zeitraum, wann der Weihnachtsmarkt In Bremen stattfindet. In dieser Beziehung hat also Google Home eindeutig die Nase vorn.

Alle drei Sprachassistenten konnten rechnen, buchstabieren konnten allerdings nur Alexa und Siri.

Praktische Funktionen, die alle Drei haben, sind die Ansage der Uhrzeit und die Möglichkeit, Wecker und Timer zu stellen. Bei Google Home kann der Klang des Weckers und des Timers im Gegensatz zu Alexa und Siri allerdings nicht verändert werden.

Wichtiger Hinweis:

Alle Sprachassistenten werden ständig aktualisiert. Daher kann es durchaus sein, dass Sie, wenn Sie diesen Bericht erhalten haben, beim Testen Ihrer Sprachassistenten zu anderen Ergebnissen kommen. Ein Umformulieren der Fragen führt eventuell auch zu anderen Ergebnissen.

Wer weitere Fragen zu diesen Sprachassistenten hat, kann sich selbstverständlich jederzeit gerne an mich wenden.
Bei Fragen bezüglich der Bedienung des iPhones, des MacBooks, des Milestones, des Daisy Players sowie der Webbox bin ich ebenfalls gerne Ihre Ansprechpartnerin.

Petra Hass
Telefon: 04791 -50 29 71
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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